Klinikallianz Plus

Metropole Frankfurt Hessen

Termine

21. November 2017

Hilfsangebot für Angehörige demenzkranker Menschen
Eine professionell geleitete Informationsgruppe bietet Wissenswertes rund um die Krankheit, Diagnose, Behandlung, Versorgung sowie Hinweise und Anregungen zu Alltagsproblemen.

Demenzen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter und haben weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen und deren Familien. Die zunehmende Veränderung in der Wahrnehmung des Selbst und der Umwelt sowie die fortschreitende Hilfsbedürftigkeit stellen auch die Angehörigen vor große Herausforderungen. Oft fehlt es am Verständnis der Erkrankung und an Kenntnissen über die komplexen organisatorischen Fragen rund um die Versorgung. Daher haben die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychosomatik des Universitätsklinikums Frankfurt ein gemeinsames Angebot geschaffen. In einer Informationsgruppe für Angehörige demenzkranker Menschen werden in monatlichen Terminen verschiedene Aspekte rund um die Erkrankung erläutert: von der Diagnose und medizinischen Behandlung über Hinweise und Anregungen zu Alltagsproblemen bis zu Fragen hinsichtlich Pflegeeinstufung, Betreuung, Versorgungs-, Beratungs- und Hilfsangeboten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Interessenten bei der Alzheimer Gesellschaft e.V. unter 069-6773 6633 (Dipl.-Psych. Ruth Müller) oder bei der Klinik unter 069-6301 5079.

Zeit:
Ort:

jeden dritten Dienstag im Monat jeweils 18:00 bis 19:30 Uhr
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Heinrich-Hoffmann-Saal (1. OG), Heinrich-Hoffmann-Str. 10, 60528 Frankfurt

Übersicht der Termine und Themen:

21.11.2017

Informationen zu rechtlichen Fragen und Pflegemöglichkeiten

19.12.2017

Herausfordernde Situationen und Pflege

16.01.2018

Entlastung für Angehörige: Für sich selbst sorgen

20.02.2018

Ethische Dimensionen der Demenz

Weitere Informationen: Dr. David Prvulovic, Fon: (069) 6301-5079, Fax: (069) 6301-7078, david.prvulovic@kgu.de




22. November 2017

Rechtzeitig kindliche Sehschwächen entdecken
Beim dritten Augenstern-Symposium informieren Augenärzte über Sehschwächen im Kindesalter und den neusten Stand der aktuellen Behandlungsmethoden der Amblyopie und Myopie. Der Augensternpreis 2017 für Kinder-Ophthalmologie wird verliehen.

Erkrankungen der Augen im Kindesalter können meist durch frühzeitige Entdeckung wesentlich besser therapiert oder sogar verhindert werden. Aus diesem Grund ist eine frühe Untersuchung zur Vorbeugung oder Behandlung zwingend erforderlich. Daher informiert der Verein Augenstern e.V. in seinem dritten Symposium über den neusten Stand der Therapiemöglichkeiten bei Schwachsichtigkeit (Amblyopie) und Kurzsichtigkeit (Myopie).

Aus der Forschung in die Praxis
Dr. Yaroslava Wenner, Leiterin der Abteilung für Kinderaugenheilkunde der Augenklinik am Universitätsklinikum Frankfurt wird über die herkömmliche Therapie zur Behandlung einer Amblyopie sprechen. Im Anschluss wird PD Dr. Maria Fronius neue Wege und Herangehensweisen bei dieser Diagnose erläutern.
Anschließend präsentiert Prof. Rolf Schlößer, Leiter des Schwerpunkts Neonatologie, neue Entwicklungen in der Prävention, Diagnostik und Therapie der Retinopathie bei Frühgeborenen. Dabei handelt es sich um eine unvollständige Reifung der Gefäße um die Netzhaut. Dies kann neben einem klassischen Schielen oder einer Kurzsichtigkeit bis zum Erblinden führen.
Prof. Frank Schäffel aus Tübingen referiert über mögliche Therapieansätze der progressiven Myopie.
Zum Ausklang der Veranstaltung wird der von Dr. Helen und Marco Brockhaus gestiftete Augensternpreis 2017 verliehen. Er ehrt innovative Ideen in der Kinder-Ophthalmologie.

Zeit:
Ort:

Mittwoch, 22. November 2017, 17:00 Uhr
Universitätsklinikum Frankfurt, Haus 23, Hörsaal 23-4

Der Verein Augenstern e.V. wurde von Prof. Alina Zubcov-Iwantscheff und Prof. Christian Ohrloff gegründet, um Menschen im direkten Umgang mit Kleinkindern zu unterstützen, weiterzubilden und über Augenkrankheiten aufzuklären. Seit 20 Jahren finanziert sich die Organisation durch Spendengelder.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Alina Zubcov-Iwantscheff, info@augenstern-ev.de, Anschrift: Postfach 50 09 51, 60397 Frankfurt




22. November 2017

Medizin im Dialog – Vortragsreihe für Patienten
Venenschwäche und Lymphödem

Geschwollene und schmerzende Beine, hervortretende Venen oder Wasseransammlungen (Ödeme) im Bereich der Knöchel oder Unterschenkel sind Symptome einer Venenschwäche. Unter Venenschwäche – auch Veneninsuffizienz genannt – versteht man eine gestörte Funktion der Venen, die meist durch einen behinderten Blutabfluss entsteht. Häufig sind die Venen an den Beinen betroffen. Welche Therapie der Arzt empfiehlt, hängt von den Beschwerden ab. Häufig steht eine Kompressionstherapie und Bewegung im Vordergrund.

Eine weitere Ursache für geschwollene Beine und Flüssigkeitsablagerungen kann ein Lymphödem sein. Ist der Abfluss über die Lymphe behindert, sammelt sich Flüssigkeit zwischen den Zellen. Die Erkrankung durchläuft typischerweise vier Stadien, von null bis drei. Zu Beginn reicht oft ein Hochlegen der Beine aus, später werden Entstauungstherapien, wie Lymphdrainage oder spezielle Gymnastikübungen, oder Kompressionsbehandlung sinnvoll.

Über die Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und vorbeugende Maßnahmen referiert Miriam Oster, Fachärztin für Chirurgie und Lymphologie an der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie. Der Vortrag findet am Mittwoch, 22. November 2017, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Cafeteria des Hospitals zum Heiligen Geist, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main, statt. Anschließend steht die Expertin für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Referentin
Miriam Oster, Fachärztin für Chirurgie und Lymphologie, Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Zeit:
Ort:

Mittwoch, 22. November 2017, 17:30 bis 19:00 Uhr
Hospital zum Heiligen Geist, Cafeteria, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de




23. November 2017

Vortragsreihe „Patientenforum“:
Immuntherapie bei Krebserkrankungen

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Einbeziehung des Immunsystems eine hohe therapeutische Bedeutung in der Behandlung von Tumorerkrankungen hat. Wissenschaftler und Mediziner erwarten, dass Tumorerkrankungen verschiedener Art in naher Zukunft in wesentlich höherem Maße lang anhaltend kontrollierbar werden und im Sinne einer chronischen Erkrankung eine langfristige Überlebensperspektive haben.

In dem Vortrag „Immuntherapie bei Krebserkrankungen“ berichtet Prof. Dr. med. Elke Jäger, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest, über den aktuellen Stand der Forschung sowie über immunologische Behandlungsmöglichkeiten. Zudem erklärt sie wie passende Patientengruppen mittels Biomarkerprofilen identifiziert werden und wie individualisierte Therapieentscheidungen möglichst optimale Behandlungsergebnisse erzielen.

Das Patientenforum findet am Donnerstag, 23. November 2017, um 17.30 Uhr im Kommunikationszentrum am Krankenhaus Nordwest statt. Anschließend steht die Expertin für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Voranmeldung: nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zeit:
Ort:

Donnerstag, 23. November 2017, 17:30 bis 19:00 Uhr
Krankenhaus Nordwest, Kommunikationszentrum, Raum Taunus, Steinbacher Hohl 2-26, 60488 Frankfurt

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de




24. und 25. November 2017

Aktualisierung und Erhaltung der Fachkunde und der Kenntnisse nach § 18a der Röntgenverordnung und § 30 der Strahlenschutzverordnung

Der nächste Kurs zur Aktualisierung und Erhaltung der Fachkunde und der Kenntnisse nach § 18a der Röntgenverordnung und § 30 der Strahlenschutzverordnung findet statt am

Freitag, den 24. November 2017 von 16.15 bis ca. 19.00 Uhr
und
Samstag, den 25. November 2017 von 8.30 bis ca. 18.00 Uhr

Ort: Haus 23, Hörsaal 23-4, 1. OG.

Da Fachkunde und Kenntnisse nach Röntgen- und Strahlenschutzverordnung alle fünf Jahre aktualisiert werden müssen, bitten wir, sich rechtzeitig zu dem Aktualisierungskurs anzumelden bzw. MitarbeiterInnen und KollegInnen über den Termin des Kurses zu informieren.

Schon jetzt wird darauf hingewiesen, dass am Universitätsklinikum Frankfurt der nächste Kurs zur Aktualisierung Ende April/Anfang Mai 2018 stattfinden wird.

Nähere Informationen, Programm und Anmeldeformular über: Bärbel Kischlat, Fon: (069) 6301-5493, Fon mobil: (0151) 171 92156, Fax: (069) 6301-7711, baerbel.kischlat@kgu.de




29. November 2017

Medizin im Dialog – Vortragsreihe für Patienten
Uterusmyom: Was tun?

Uterusmyome sind die häufigsten gutartigen Tumore bei der Frau – rund 25 Prozent der Frauen nach dem 30. Lebensjahr sind davon betroffen. Sie können entweder als einzelne Knoten auftreten oder zahlreich in der Gebärmutterwand liegen. Myome sind zwar nicht gefährlich, können aber je nach Größe und Lage die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen verstärkte oder verlängerte Regelblutungen, Unterleibsschmerzen oder Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Diese Symptome entstehen, wenn das Myom durch sein Wachstum auf benachbarte Organe oder Nervenendigungen drückt und ihre Funktion beeinträchtigt. Auch kann es zu Folgeerkrankungen wie einem Harnwegsinfekt oder einer Blutarmut kommen.

Normalerweise wird die Diagnose bei der gynäkologischen Routineuntersuchung mittels einer Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter festgestellt. Eine Behandlung der Myome ist nur dann notwendig, wenn sie Beschwerden verursachen. Neben einer medikamentösen Behandlung der Symptome, können auch Operationen notwendig sein.

Über das Thema „Uterusmyom“ referiert Dr. med. Egon Lieb, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Der Vortrag findet am Mittwoch, 29. November 2017, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Cafeteria des Hospitals zum Heiligen Geist, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main, statt. Anschließend steht der Experte für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Referent
Dr. med. Egon Lieb, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Zeit:
Ort:

Mittwoch, 29. November 2017, 17:30 bis 19:00 Uhr
Hospital zum Heiligen Geist, Cafeteria, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de