Klinikallianz Plus

Metropole Frankfurt Hessen

Termine

19. September 2018

Filmreihe über psychische Erkrankungen geht weiter
Nach der erfolgreichen Etablierung der Filmreihe über psychische Erkrankungen geht das am Universitätsklinikum Frankfurt ansässige Bündnis gegen Depression Frankfurt am Main e.V. in diesem Jahr in eine weitere Runde. In Kooperation mit dem Programmkino Orfeo’s Erben werden fünf Filme präsentiert, in deren Anschluss Raum für Gespräche mit Experten und Betroffenen besteht.

Psychische Erkrankungen für Laien verständlich machen
Die Reihe aus fünf Filmen soll den Zuschauern verschiedene psychische Erkrankungen vorstellen und sie für ein Laienpublikum verständlicher machen. Zu diesem Zweck wird im Anschluss an die Vorführung das jeweilige Thema in einer Podiumsdiskussion vertieft. Zudem nehmen an jedem Termin ein ärztlicher oder psychologischer Experte des Universitätsklinikums Frankfurt und eine Person mit dem im Film thematisierten Krankheitsbild teil.

Erfolgreicher Start im vergangenen Jahr
Die Veranstaltungsreihe startete schon im April 2017 mit dem vielfach ausgezeichneten Film „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ und seiner Hauptdarstellerin Anneke Kim Sarnau. Die Schauspielerin, die auch in diesem Jahr am Publikumsgespräch zum Film „4 Könige“ teilnehmen wird, berichtete auf der Premierenveranstaltung über die Vorbereitung und Interpretation ihrer Rolle als Mobbingopfer. Vier weitere Filmvorführungen im Laufe des Jahres waren sämtlich ausverkauft. Das Publikum lobte in persönlichen Gesprächen vor allem den niedrigschwelligen Zugang zu einer schwierigen und häufig noch öffentlich tabuisierten Thematik.

Über das Bündnis gegen Depression Frankfurt am Main e.V.
Das seit 2015 bestehende Bündnis gegen Depression Frankfurt am Main e.V. ist ein lokal tätiger, gemeinnütziger Verein mit dem Ziel einer besseren Aufklärung über die Krankheit Depression und einer besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen.

Zeit:
Ort:
Reservierung:

jeweils 18:45 Uhr
Orfeo‘s Erben, Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt am Main
reservierung@orfeos.de, Tel. (069) 70769100

Übersicht der Termine und Filme:

19. September 2018

Silver Linings (Thema: Bipolare Störung)

17. Oktober 2018

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag (Thema: Depression)

21. November 2018

4 Könige (Thema: Psychische Erkrankungen im Jugendalter)

Weitere Informationen: Johannes Moog, johannes.moog@kgu.de





23. September 2018

Rudern gegen Krebs 2018 erneut in Bürgel
Fünfte Benefizregatta in Offenbach fördert Sportprogramme für Krebspatienten und sucht noch Teilnehmer und Sponsoren aus der Umgebung

Zum fünften Mal findet das große Finale von „Rudern gegen Krebs“ in Offenbach Bürgel statt – diesmal am 23. September 2018. Veranstaltet wird Deutschlands größte Breitensportaktion von der Stiftung Leben mit Krebs in enger Zusammenarbeit mit dem Ketteler Krankenhaus Offenbach, dem Sana Klinikum Offenbach und dem Wassersportverein Offenbach-Bürgel. Schirmherr der Regatta ist wie in den Vorjahren der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner. Die Organisatoren freuen sich über zahlreiche Mitstreiter, die die sportliche Herausforderung einer besonderen Sportart annehmen und für den guten Zweck rudern und spenden möchten.

Die Stiftung Leben mit Krebs hat bundesweit bereits mehr als 80 Regatten organisiert. Seit 2005 haben sich über 21.000 Teilnehmer an 23 Standorten für den guten Zweck und die Idee der Stiftung in die Riemen gelegt – mittlerweile ist dies zur größten Breitensportveranstaltung in Deutschland geworden. Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche hochmotivierte Teilnehmer, freiwillige Helfer und engagierte Sponsoren die Projekte aktiv unterstützen. Diesmal werden die Regatten in Offenbach-Bürgel und in neun weiteren Städten, darunter Kiel, Mainz, Heidelberg, Hamburg und anderen Städten stattfinden. Der Startschuss für die fünfte Benefizregatta in Offenbach-Bürgel wird am 23. September 2018 fallen.

Erlöse kommen onkologischen Projekten in Offenbach zugute
76 Boote nahmen an der Regatta 2017 in Offenbach teil. Rund 3000 Besucher kamen ans Mainufer, um ihre Favoriten anzuspornen und die Volksfestatmosphäre zu genießen. Am meisten profitierten jedoch nicht die Teilnehmer und Zuschauer, sondern die Offenbacher Krebspatienten. Denn ihnen kam wie in den Vorjahren der Erlös aus der Benefizaktion zu. In diesem Jahr teilen sich erstmals zwei Projekte die Erlöse: zum einen die Onkologische Sportgruppe des Ketteler Krankenhaus und zum anderen die neue Trainingsgruppe ‚Rudern für Krebspatienten‘ des Sana Klinikums Offenbach.

Sportgruppe des Ketteler Krankenhauses wird bereits seit vier Jahren unterstützt
Bereits seit vier Jahren finanziert sich die Sportgruppe des Ketteler Krankenhauses aus den Erlösen der Ruderaktion. An der sehr begehrten Sportgruppe, die von der ausgebildeten Therapeutin Renate Ferrlein geleitet wird, nehmen nicht nur Patienten des Ketteler Krankenhauses teil. Die Teilnahme ist kostenlos. „Studien haben bewiesen, dass Sport und Bewegung vorbeugend gegen Krebs wirken und bei Erkrankten die Heilungschancen erhöhen“, so Prof. Dr. Stephan Sahm, Leiter des Offenbacher Zentrums für Tumorleiden im Magen-Darm-Trakt (Offenbacher DarmCentrum) am Ketteler Krankenhaus. „Wir können der Stiftung gar nicht genug Dank sagen für die Hilfe, die sie unseren Patienten gewährt. Man muss es erlebt haben, wenn Menschen mit Tumorerkrankungen Sport treiben, welche Lebensfreude davon ausgeht und wie Menschen auf einmal bemerken, dass ihr Körper mehr kann, als sie sich bislang zutrauten“.

Neu: Rudergruppe Krebs am Sana Klinikum Offenbach
Am Sana Klinikum Offenbach formiert sich in diesem Frühjahr eine neue Patientengruppe „Rudern“. Das Angebot richtet sich an onkologisch erkrankte Patientinnen und Patienten des Klinikums – ist aber auch offen für Patienten anderer Häuser. Medizinisch wird die Gruppe von Benjamin Schnappauf betreut, Oberarzt am Ambulanten Onkologie-Zentrum des Sana Klinikum Offenbach. An seiner Seite steht als fachliche Leitung der Rudergruppe Ruth Anda, Leitende Physiotherapeutin am Sana Klinikum Offenbach und Leiterin des „Breitensport“ beim Wassersportverein 1926 e.V. Offenbach Bürgel. Auch hier ist das Angebot kostenlos. „Rudern vereint drei wichtige Faktoren: Jeder kann seine Aktivität selbst bestimmen, von leichter Anstrengung bis volle Kraft, es findet an der frischen Luft in der Natur statt und es ist ein Sport in der Gruppe, bei dem der Austausch untereinander möglich ist“, fasst Prof. Dr. Christian Jackisch, Chefarzt der Frauenklinik am Sana Klinikum Offenbach und Leiter zweier dort angesiedelter zertifizierter Krebszentren, dem Brustzentrum Offenbach (DKG und DGS) und dem Gynäkologischen Krebszentrum Offenbach (DGS), die Vorzüge des Rudersports zusammen. „Wir hoffen, unser Angebot findet den entsprechenden Anklang und danken jetzt schon der Stiftung für ihre Bereitschaft, die Gruppe zu unterstützen.“ Prof. Jackisch, der auch Vorsitzender der Hesseischen Krebsgesellschaft e.V.ist, weiß wie wichtig und wertvoll solche Angebote wie die in Offenbach für den Patienten sind.

Hessischer Gesundheitsminister übernimmt erneut Schirmherrschaft
Der hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner hat die Schirmherrschaft der Regatta in Offenbach auch in diesem Jahr wieder übernommen. Auch er weiß, wie wichtig die aktive Bewältigung von Krankheit ist. Er sagt: “Wer an Krebs erkrankt, braucht weit mehr als eine schulmedizinische Betreuung. Bewegung und Zuwendung sowie der Austausch mit anderen Menschen spielen eine wichtige Rolle bei der Gesundung oder einem Leben mit Krebs. Sport stärkt das Selbstbewusstsein und kann helfen, den Lebensmut wiederzufinden. Rudern gegen Krebs wirbt für Vielerlei: dafür, dass erkrankte Menschen den Mut nicht verlieren und sich aktiv sportlich betätigen, dafür, dass Sport gegen viele Krankheiten vorbeugen kann und nicht zuletzt für ein Leben mitten in der Gesellschaft. Ich freue mich, auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft für die Regatta zu übernehmen“.

Krebspatienten benötigen mehr als nur medizinische Expertise. Zuwendung und unterstützende Maßnahmen vermögen, den Betroffenen das Leben zu erleichtern. Dies hat sich die Stiftung Leben mit Krebs zur Aufgabe gemacht. Sie unterstützt seit Jahren Sportkurse für Tumorpatienten, Maltherapie und vielfältige Veranstaltungen, in denen Betroffenen der Weg in den Alltag erleichtert wird. Insbesondere die Aktion „Rudern gegen Krebs“ hat sich zu einer wahren Volksbewegung entwickelt. Seit nunmehr 13 Jahren werden die Regatten abgehalten. „Die Aufgabe jeder Benefizregatta ist es, durch die Erlöse aus Sponsorengeldern, Startgebühren und Spenden möglichst vielen Patienten mit Krebserkrankung greifbar nahen Zugang zu einem regelmäßigen, medizinisch kontrollierten Sportangebot zu ermöglichen.““, erläutert Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs. „Denn nicht nur das körperliche Befinden der Krebspatienten verbessert sich, sportliche Aktivitäten verbessern auch das seelische Wohlbefinden, das Selbstbewusstsein steigt und die Patienten erhalten neue Lebensfreude“.

Aktiv werden und Gutes tun
Wer dabei mithilft, bleibt aktiv und tut Gutes. Mit der Teilnahme an der Benefizregatta kann jeder etwas aktiv dazu beitragen. Auch wer noch nie in einem Ruderboot saß, muss nicht fürchten sich zu blamieren oder gar unterzutauchen. Der Wassersportverein Offenbach-Bürgel bietet kostenloses Rudertraining an. „Jeder Mannschaft werden drei bis vier Trainingseinheiten unter fachmännischer Aufsicht angeboten. Dies ist nicht nur ein Spaß, dies verbessert auch die Kondition und hält gesund“, erklärt Manuela Damm, die Vorsitzende Sport vom WSV Bürgel. Die Regatta wäre nicht möglich, wenn die Mitglieder des Bürgeler Wassersportvereines sich nicht mit vollem Engagement für die Sache einsetzten. Sie stehen für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ein, stellen die Schiedsrichter und die Trainer. Daneben sorgen sie für gute Laune, Essen und Trinken. Am 23. September wird es ein vielfältiges Rahmenprogramm geben, wer möchte, kann sich über das Thema „Krebs“ informieren.

Rudern gegen Krebs
Die im Jahre 2005 gegründete und in Wiesbaden ansässige Stiftung Leben mit Krebs hat zum Ziel, die Lebensqualität an Krebs erkrankter Menschen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen. Dazu fördert die Stiftung bundesweit Sportprogramme, die gezielt für Krebspatienten entwickelt werden ebenso wie Kunst-, Tanz- oder Wandertreffs. Jährlich kommen etwa 10.000 Patientinnen und Patienten in den Genuss von Angeboten, die durch die Stiftung ermöglicht und von ihr unterstützt werden. Seit ihrer Gründung konnte die Stiftung einschlägigen Projekten mehr als € 5 Mio. an Fördermitteln zugutekommen lassen. Größter Förderer der Stiftung Leben mit Krebs ist die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Schwerpunkt und Flaggschiff der Stiftungsaktivitäten ist die regelmäßige Ausrichtung von jährlich bundesweit mehr als zehn Benefizregatten „Rudern gegen Krebs“.

Das Anmeldeportal für interessierte Teilnehmer wird in kürze offen stehen, nähere Details folgen noch. Mitmachen bei Rudern gegen Krebs kann jeder.

Zeit:
Ort:

Sonntag, 23. September 2018
Offenbach Bürgel





25. bis 27. September 2018

Frankfurt Cancer Conference
„Turning molecular information into novel cancer therapies”

Die Frankfurt Cancer Conference findet zum ersten Mal statt und wird vom Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt und vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) – Standort Frankfurt/Mainz anlässlich des 10-jährigen Bestehens des UCT Frankfurt organisiert (www.uct-frankfurt.de).
Hier treffen sich international führende KrebsforscherInnen sowie NachwuchswissenschaftlerInnen und in der Forschung tätige OnkologInnen, um die aktuellsten und spannendsten Forschungsergebnisse aus der Grundlagenforschung zu onkogener Signaltransduktion, Tumormikromilieu oder Krebsstoffwechsel bis hin zu Medikamentenentwicklung und Mechanismus-basierten klinischen Studien zu präsentieren und zu diskutieren. Dafür konnten wir bereits einige der international renommiertesten Krebsforscher als Redner gewinnen.

Ab März sind auf der Website www.frankfurtcancerconference.org alle Informationen zur Konferenz sowie das Registrierungsportal zu finden.

Zeit:
Ort:

Dienstag, 25. September 2018, 16:00 Uhr bis Donnerstag, 27. September 2018, 23:00 Uhr
Campus Westend, Casino, Goethe-Universität, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Dr. Stefanie Graf, Fon: (069) 6301-87763, Fax: (069) 6301-84689, stefanie.graf@kgu.de