Klinikallianz Plus

Metropole Frankfurt Hessen

Termine

25. September 2017

Medizin-und-Ethik-Vortragsreihe „Die Herausforderungen der personalisierten Medizin in der Onkologie“:
Auftaktveranstaltung: Gewissensentscheidungen in der Medizin

Am Montag, 25. September 2017, um 17:00 Uhr findet die Auftaktveranstaltung der Medizin-und-Ethik-Vortragsreihe „Die Herausforderungen der personalisierten Medizin in der Onkologie“ im Panoramasaal der Evangelischen Akademie Frankfurt auf dem Römerberg statt. Prof. Dr. theol. Wilfried Härle und Prof. Dr. jur. Torsten Verrel referieren gemeinsam über das Thema „Gewissensentscheidungen in der Medizin“. Ergänzt wird die Veranstaltung durch ein Grußwort von Dr. med. Gottfried von Knoblauch, Präsident der Landesärztekammer Hessen, und die Moderation von Dr. theol. Kurt W. Schmidt, Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin.

Die medizinethische Veranstaltungsreihe mit hochkarätigen Referenten aus verschiedenen Disziplinen greift auf den kulturellen Schatz geschichtlicher, philosophischer, künstlerischer, spiritueller und ethischer Erkenntnisse zurück und lässt ausgewählte Beispiele zu Wort kommen. Vorstellungen von der Antike bis zur Gegenwart zum Hoffnungsbegriff, sowie Leiden und Ängsten mit Demut und Akzeptanz zu begegnen, sollen der heutigen Erwartung auf Berechenbarkeit und Beherrschbarkeit entgegen gesetzt werden. Ziel ist es, mit den Vorträgen eine Diskussion in Gang zu setzen, die die herausragenden Behandlungsmöglichkeiten der heutigen „personalisierten Medizin“ um Grundfragen der menschlichen Existenz und der Hoffnung ergänzt.

Die Vortragsreihe ist dem 750-jährigen Bestehen der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und dem 500. Gedenktag der Reformation gewidmet. Schirmherr der Veranstaltung ist Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen. Zu den Veranstaltern gehören die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, das Krankenhaus Nordwest, das Zentrum für Ethik in der Medizin, die Diakonie Frankfurt am Main, die Evangelische Akademie Frankfurt sowie das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen (UCT). Organisatoren der Veranstaltung sind Prof. Dr. med. Elke Jäger, Chefärztin der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest, und Dr. theol. Kurt W. Schmidt, Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin.

Informationen zu den Referenten:
Prof. Dr. theol. Wilfried Härle
Professor emeritus für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg Prof. Dr. theol. Wilfried Härle studierte Ev. Theologie in Heidelberg und Erlangen. Nach seiner Promotion in Bochum und Habilitation in Kiel arbeitete er als Dozent und Professor an den Universitäten in Groningen und Marburg. 1996 wechselte er als Professor für Systematische Theologie und Ethik an die Universität Heidelberg. Er war Vorsitzender der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Ev. Kirche und Mitglied der Enquetekommission des Bundestages für Ethik und Recht der modernen Medizin.

Prof. Dr. jur. Torsten Verrel
Direktor des Kriminologischen Seminars der Universität Bonn Prof. Dr. jur. Torsten Verrel studierte Rechtswissenschaften in Marburg und Göttingen. Nach der Promotion folgte 2001 die Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer rechtsdogmatischen Arbeit über den Grundsatz der Selbstbelastungsfreiheit im Strafverfahren mit Auszeichnung. Seit 2003 ist er Professor an der Universität Bonn und Direktor des Kriminologischen Seminars. Er ist Mitglied in mehreren Ethikkommissionen sowie in der Ständigen Kommission Organtransplantation bei der Bundesärztekammer.

Eine Anmeldung ist möglich unter www.evangelische-akademie.de/veranstaltungen/kalender.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zeit:
Ort:

Montag, 25. September 2017, 17:00
Evangelische Akademie Frankfurt, Panoramasaal, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de




27. September 2017

Medizin im Dialog – Vortragsreihe für Patienten
Moderne Behandlung der Wirbelkanalverengung

Die Wirbelkanalverengung wird medizinisch auch als Spinalkanalstenose bezeichnet und zählt zu den häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule im Alter. Der Wirbelkanal ist ein röhrenförmiger Verbindungsgang im Innern der Wirbelsäule, in dem das Rückenmark verläuft. Die Verengung kann durch Druck auf das Rückenmark, Nerven und Blutgefäße zu Rückenschmerzen und bleibenden Nervenschädigungen führen.

Verengungen des Wirbelkanals entstehen über längere Zeiträume hinweg, ebenso wie die Beschwerden. Ist die Wirbelkanalstenose schon fortgeschritten, kann es zu Nervenausfällen mit Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl und Funktionsstörungen kommen. Die anfänglichen Symptome lassen sich oft noch mit konservativen Methoden lindern. Neben Physiotherapie kann ein Korsett die Wirbelsäule stabilisieren und entlasten. Auch Wärmeanwendungen, Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente können Beschwerden abmildern. Ist die Erkrankung jedoch fortgeschritten, ist häufig eine minimal-invasive Operation notwendig. Dabei wird der Wirbelkanal wieder soweit erweitert, dass der Druck auf das Rückenmark nachlässt und im besten Fall die Beschwerden verschwinden.

Über moderne Behandlung der Wirbelkanalverengung referiert Priv.-Doz. Dr. med. habil. Peter T. Ulrich, Sektionsleiter Neurochirurgie. Der Vortrag findet am Mittwoch, 27. September 2017, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ von 17.30 bis 19.00 Uhr in der Cafeteria des Hospitals zum Heiligen Geist, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main, statt. Anschließend steht der Experte für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen und Diskussionen. Der Eintritt ist frei.

Referent
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Peter T. Ulrich, Sektionsleiter Neurochirurgie

Voranmeldung: nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zeit:
Ort:

Mittwoch, 27. September 2017, 17:30 bis 19:00 Uhr
Hospital zum Heiligen Geist, Cafeteria, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de




27. September 2017

Vernissage der Sonderausstellung „Die Stiftung heute“

Zum 750-jährigen Jubiläum der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist hat der Fotograf Thorsten Jansen Momente aus dem Alltag der verschiedenen Einrichtungen der Stiftung fotografisch festgehalten. Der Betrachter bekommt scheinbar zufällige Einblicke, sieht Menschen in persönlichen Momenten und ist nah am Arbeitsalltag der unterschiedlichsten Berufsgruppen.

Am Mittwoch, 27. September 2017, um 18:00 Uhr wird die Sonderausstellung „Die Stiftung heute“ im Treppenhaus der Kunsttreppe im Hospital zum Heiligen Geist (Lange Str. 4 – 6, 60431 Frankfurt) feierlich eröffnet. Der Fotograf wird während der Vernissage anwesend sein und steht für Fragen zur Verfügung.

Die Ausstellung wird bis Mittwoch, 1. November 2017, für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich sein.

Mehr zum Jubiläum erfahren Sie unter www.750-jahre-stiftung.de.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zeit:
Ort:

Mittwoch, 27. September 2017, 18:00 Uhr
Hospital zum Heiligen Geist, Kunsttreppe, Lange Str. 4 – 6, 60311 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de




28. September 2017

Vortragsreihe „Patientenforum“:
Kathetergestützte Behandlungen im Gehirn

Kathetergestützte Behandlungen der Gehirngefäße haben in den letzten Jahren rasante Fortschritte bei der Therapie von Gefäßerkrankungen im Kopf gemacht. Ob bei der Behandlung von Aneurysmata der Gehirnarterien, Schlaganfällen oder Verengung der Halsschlagader, es gibt zahlreiche Neuerungen von denen Patienten profitieren. So können z. B. die meisten Aneurysmata mittlerweile mittels Coils, Stents oder Flow Divertern endovaskulär behandelt werden. Die Thrombektomie, die operative Entfernung eines Blutgerinnsels aus einem Blutgefäß, hat in den vergangenen zwei Jahren die Behandlung von Schlaganfällen grundlegend revolutioniert, so dass bei vielen Betroffenen eine wesentliche Verbesserung des späteren Gesundheitszustands erreicht wird.

Da kathetergestützte Behandlungen im Gehirn viel Erfahrung erfordern, sind Neuroradiologen gefragt, die die komplizierten Mikrokathetertechniken beherrschen und eng mit Schlaganfallneurologen einer zertifizierten Stroke Unit zusammenarbeiten. Beide Anforderungen erfüllt das Krankenhaus Nordwest. Dr. med. Ansgar Schütz, Sektionsleiter Interventionelle Neuroradiologie, referiert über diese aktuellen Behandlungsmöglichkeiten. Die Vortragsreihe „Patientenforum“ des Krankenhauses Nordwest findet am Donnerstag, den 28. September 2017, um 17.30 Uhr im Kommunikationszentrum statt. Anschließend steht der Experte für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Weitere Informationen sind auf der Internetseite unter www.krankenhaus-nordwest.de zu finden.

Voranmeldung: nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Zeit:
Ort:

Donnerstag, 28. September 2017, 17:30 bis 19:00 Uhr
Krankenhaus Nordwest, Kommunikationszentrum, Raum Taunus, Steinbacher Hohl 2-26, 60488 Frankfurt

Weitere Informationen: Marina Kallis, Fon: (069) 7601-4542, Fax: (069) 7601-3680, kallis.marina@khnw.de




17. Oktober 2017

Hilfsangebot für Angehörige demenzkranker Menschen
Eine professionell geleitete Informationsgruppe bietet Wissenswertes rund um die Krankheit, Diagnose, Behandlung, Versorgung sowie Hinweise und Anregungen zu Alltagsproblemen.

Demenzen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter und haben weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen und deren Familien. Die zunehmende Veränderung in der Wahrnehmung des Selbst und der Umwelt sowie die fortschreitende Hilfsbedürftigkeit stellen auch die Angehörigen vor große Herausforderungen. Oft fehlt es am Verständnis der Erkrankung und an Kenntnissen über die komplexen organisatorischen Fragen rund um die Versorgung. Daher haben die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychosomatik des Universitätsklinikums Frankfurt ein gemeinsames Angebot geschaffen. In einer Informationsgruppe für Angehörige demenzkranker Menschen werden in monatlichen Terminen verschiedene Aspekte rund um die Erkrankung erläutert: von der Diagnose und medizinischen Behandlung über Hinweise und Anregungen zu Alltagsproblemen bis zu Fragen hinsichtlich Pflegeeinstufung, Betreuung, Versorgungs-, Beratungs- und Hilfsangeboten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Interessenten bei der Alzheimer Gesellschaft e.V. unter 069-6773 6633 (Dipl.-Psych. Ruth Müller) oder bei der Klinik unter 069-6301 5079.

Zeit:
Ort:

jeden dritten Dienstag im Monat jeweils 18:00 bis 19:30 Uhr
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Heinrich-Hoffmann-Saal (1. OG), Heinrich-Hoffmann-Str. 10, 60528 Frankfurt

Übersicht der Termine und Themen:

17.10.2017

Angehörige mit Demenz: Den Alltag leben

21.11.2017

Informationen zu rechtlichen Fragen und Pflegemöglichkeiten

19.12.2017

Herausfordernde Situationen und Pflege

16.01.2018

Entlastung für Angehörige: Für sich selbst sorgen

20.02.2018

Ethische Dimensionen der Demenz

Weitere Informationen: Dr. David Prvulovic, Fon: (069) 6301-5079, Fax: (069) 6301-7078, david.prvulovic@kgu.de